Am 08. November 2019 nahmen interessierte Schüler aus den Biologie Leistungskursen des Jahrgangs 12 an „Science on Tour“ teil. Dies ist ein mobiles Schülerlabor, organisiert von der BTU Cottbus-Senftenberg. Ihre Mission ist es, mit verschiedenen wissenschaftlichen Experimenten den Schülern der Sekundarstufe II das Arbeiten im Labor näher zu bringen.

„Science on Tour“ möchte junge Menschen für die Wissenschaft und Forschung interessieren und man kann sagen, dass es, zumindest bei den Schülern des Paul-Gerhardt-Gymnasiums, funktioniert hat. Das am 08. November durchgeführte Experiment zielte auf die Untersuchung von DNA ab. Die Schüler entwarfen durch Gelelektrophorese einen genetischen Fingerabdruck, welcher zur individuellen Identifizierung von Lebewesen dient. Jedes Individuum besitzt einen einzigartigen genetischen Fingerabdruck. Nutzen kann man diesen zum Beispiel, um die Anwesenheit einer Person am Tatort nachzuweisen. Die Ausstattung für diese Untersuchung brachte das Team selbst mit. Zu zweit wurde dann zuerst akribisch der Inhalt der Boxen analysiert, die plötzlich vor einem standen. Dort waren zahlreiche unbekannte und sehr modern wirkende Gegenstände zu finden.

Natürlich gab es vorab eine Einleitung in die Arbeit von „Science on Tour“ und auch Informationen über die Brandenburgische Technische Universität. (Ein bisschen Werbung muss immer sein.) Es folgte eine Einführung in den Themenbereich der Genetik, in welchem die Schüler schon fit waren, denn Genetik wurde zu der Zeit im Unterricht behandelt. Auf die Fragen des Teams konnte schnell und konkret geantwortet werden.

Dann ging es erst so richtig los: Die Kisten durften endlich geöffnet werden. Die Benutzung der einzelnen Gerätschaften wurde explizit erklärt, damit auch keiner später Fehler machte und das Experiment umsonst war. Die Schüler zogen die Kittel an und setzten die Brillen auf.

Als dann die Versuchsanleitung aufgeschlagen wurde, die aus elf Seiten Durchführung und einer Seite Quellenangaben bestand, wurden die Augen der Schüler immer größer. Schließlich gab es noch nie die Möglichkeit, so ein umfassendes, biologisches Experiment durchzuführen.

Es wurde Schritt für Schritt gearbeitet und wenn es Probleme gab, waren die Mitarbeiter des Teams von „Science on Tour“ stets zur Stelle um zu helfen. Mit Adleraugen behielten sie die aufgeregten Schüler im Blick und bemerkten gleich, wenn etwas nicht so vonstattenging, wie es sollte.

Man kann durchaus sagen, dass sich die Organisation für alle gelohnt hat. Die Lehrer sowie die Schüler und Mitarbeiter von „Science on Tour“ hatten eine Menge Spaß.

 

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